Ahnentafel

Cheila of the Black Devils

Zuchtbuch-Nr.: ARC-1-7501

 

 

 

Xari vom. Mariannenthal
82909 ADRK HD-A

SchH3, AD, BH

 

Weltsieger, intern. Welt-Ehren- Champion, FCI Körung auf Lebenszeit
Amigo vom Kuckucksnest
ZB-Nr. 94932 ADRK
HD-A ED-frei

BH

Romy von der Mauth
84186 ADRK HD-A

BH

Weltsieger, intern. Welt-Ehren-Champion, intern. Welt-Cup-Champion

Conan vom Sonnenreich
ZB-Nr. RVD/0409/40453 HD- A ED- frei BH

Mara vom Weissbachthal
ZB-Nr. 98906 ADRK
HD-B ED-frei

Ö-Bjs.95
Mambo von der Teufelsbrücke
86919 ADRK HD-B

SchH3, AD, BH, IPO3

 

 

Dixi vom. Weissbachtahl
83645 ADRK HD-A

SchH1, AD, BH

Weltsieger, nat./intern. Champion

Reika von Erlenbach 
ZBNr. ACH 200411068 HD-A ED-frei BH, AD, VPG1, RH

Igor vom Haus Rothweiler
ZB-Nr. 96745 ADRK
HD frei

SchH 1

Rolf vom Obergrombacher Schloß 84998 ADRK HD frei BH, SchH II, IPO III

 

 

Elfi vom Haus Rothweiler 81648 ADRK HD frei BH, SchH 1

 

Deutschland-Sieger Quenty von Erlenbach ZB-Nr. ACH 200210173 HD frei

Weltsieger Nick von Erlenbach ZB-Nr. ACH 9705336 HD frei

 

 

Wera von Bickesheim 85589 ADRK HD frei

 

 

Rassestandart

 

Allgemeine Erscheinung

Der Rottweiler ist ein mittelgroßer, stämmiger und kräftiger Hund mit klar abgesetzten rotbraunen Abzeichen. Sein gedrungener, substanzvoller Körperbau zeigt große Kraft, Leistungsfähigkeit und Ausdauer. Rüden sind charakteristisch massiver aufgebaut, von größerem Körperrahmen und schwereren Knochen wie Hündinnen.Hündinnen sind eindeutig fenimin, aber ohne Schwächen in Substanz oder Struktur.

Proportionen und Größe

Das Maß der Rumpflänge, gemessen vom Brustbein bis zum Sitzhöcker, sollte das jenige der Widerristhöhe höchstens um 15% überschreiten.

Widerristhöhe Rüden 61-68 cm. Idealgröße 65-66 cm.

Widerristhöhe Hündinnen 56-63 cm. Idealgröße 60-61 cm.

Gewicht: Rüden etwa 50 kg Hündinnen etwa 42 kg.

Kopf: mäßig gewölbt.

Hinterhauptstachel gut gewickelt, ohne stark hervorzutreten.

Stop:

Oberkopf: Mittellang, der Schädel zwischen den Ohren breit, in der Stirnlinie seitlich gesehen, Stirnabsatz ausgeprägt.

 

Kopfhaut: Liegt überall straff an und darf bei hoherAufmerksamkeit leichte Stirnfalten bieten.

Nase: Nasenrücken gerade, mit breitem Ansatz und mäßiger Verjünger, Nasenkuppe gut ausgebildet, eher breit als rund, mit verhältnismäßig großen Öffnungen, stets von schwarzer Farbe.

Fang: Der Fang sollte im Verhältnis zum Oberkopf weder gestreckt noch verkürzt wirken.

Lefzen: Schwarz, fest anliegend, Lefzenwinkel geschlossen, Zahnleiste möglichst dunkel.

Kiefer: Kräftiger, breiter Ober- Unterkiefer.

Backen: Jochbogen ausgeprägt.

Gebiss: Stark du vollständig (42 Zähne), die oberen Schneidezähne greifen scherenartig über die des Unterkiefers.

Augen: Mittelgroß, mandelförmig, von tiefbrauner Farbe, Lider gut anliegend.

Ohren: Mittelgroß, hängend, dreieckig, weit voneinander stehend, hoch angesetzt.

Hals: Kräftig, mäßig lang, gut bemuskelt, mit leicher gewölbter Nackenlinie, trocken ohne Wamme oder lose Kehlhaut.

Rumpf:

Rücken: Gerade, kräftig, stramm. Lendenpartie kurz, kräftig und tief.

Kruppe: Breit, von mittlerer Länge, in leichter Rundung verlaufend, weder gerade noch stark abfallend.

Brust:Geräumig, breit und tief (ca. 50%der Widerristhöhe), mit gut entwickelter Vorbrust und gewölpten Rippen.

Bauch: Flanken nicht eingezogen.

Rute: Naturbelassen

Vorderhand:

Allgemeines: Die Vorderläufe sind von vorne gesehen gerade und nicht eng gestellt. Die Unterarme stehen seitlich gesehen gerade. Die Neigung des Schulterblattes zur Waagerechten ist etwa 45° C

Schultern: Gut gelagert.

Oberarm: Gut am Rumpf anliegend.

Unterarm: Kräftig entwickelt und bemuskelt.

Vordermittelfuß: Leicht, federnd, kräftig, nicht steil.

Pfoten: Rund, gut geschlossen und gewölbt, Sohlen hart, Nägel kurz, schwarz und stark.

Hinterhand:

Allgemeines: Von hinten gesehen sind die Hinterläufe gerade, nicht eng gestellt. Im zwanglosen Stand bilden Oberschenkel zum Hüftbein, Oberschenkel zum Unterschenkel und Unterschenkel zum Mittelfuß einen stumpfen Winkel.

Oberschenkel: Mäßig lang, breit und stark bemuskelt.

Unterschenkel: Lang, kräftig und breit bemuskelt, sehnig, in ein kraftvolles Sprunggelenk übergehend, gut gewinkelt, nicht steil.

Pfoten: Etwas länger als die Vorderpfoten, ebenso gut geschlossen, gewölbt mit starken Zehen, ohne Afterkrallen.

Haarkleid:

Beschaffenheit des Haares: Bestehend aus Deckhaar und Unterwolle. Deckhaar gleich Stockhaar, mittellang, derb, dicht und straff anliegend, die Unterwolle soll nicht aus dem Deckhaar hervortreten. An den Hinterläufen ist die Behaarung etwas länger.

Disqualifizierende Fehler

Allgemeines: Betonte Umkehrung des Geschlechtsgepräges (Hündinnen.. bei Rüden und umgekehrt.)

Verhalten: Ängstliche, scheue, feige, schußscheue, bösartige, übertrieben, mißtrauische, nervöse Tiere.

Augen: Entropium, Ektropium, gelbe Augen, verschiedenfarbige Augen.

Gebiß: Vorbeißer, Unterbeißer, Hunde mit fehlenden Prämolaren oder Molaren.

Haarbeschaffenheit: Ausgesprochenen lang und wellhaarige Tiere.

Haarfarbe: Farbe des Haarkleides abweichend von dem für den Rottweiler standartgemäßen Farben Schwarz mit braunen Abzeichen, weiße Flecken. 

HD/ED

Hüftgelenksdysplasie (HD) Die Hüftgelenksdysplasie ist eine recht häufig anzutreffende Krankheit beim Rottweiler und anderen Hunderassen. Die Definition von HD in der Literatur ist durchaus unterschiedlich, doch besteht weitgehend Einigkeit, daß es sich dabei um eine Fehlbildung des Hüftgelenkes handelt, bei der die Hüftgelenkspfanne und der Oberschenkelkopf nicht korrekt zueinander passen. Hinzu kann eine Lockerheit im Hüftgelenk kommen, und die Symptome können nur auf einer Seite oder beidseitig auftreten. Als Folge der Fehlbildung können mit zunehmendem Wachstum Fehlbelastungen, Dehnungen der Gelenkkapsel sowie arthrotische Veränderungen im Gelenk auftreten, die den Tieren Schmerzen bereiten und bis zur Bewegungsunfähigkeit führen können. Allgemein anerkannt ist eine genetische Disposition (Veranlagung) zur Ausprägung von HD. Das bedeutet aber nicht, daß ein solches Tier krank werden muß, sondern bei entsprechenden Umwelteinflüssen krank werden oder auch gesund bleiben kann. Hierin zeigt sich ein Problem der Auswahl von Zuchttieren anhand ihrer Röntgenauswertung. Von zwei Tieren mit gleicher genetischer Veranlagung kann das eine ein tadelloses das andere ein schlechtes Röntgenergebnis haben. Das eine wird aber zur Zucht zugelassen, das andere nicht. Umgekehrt können, was viel tragischer ist, zwei Tiere nach der Röntgenauswertung HD-Frei, also gesund, sein, wobei das eine trotz genetischer Veranlagung für HD aber dank günstiger Umwelteinflüsse ebenso in die Zucht genommen wird wie das andere, das von der genetischen Veranlagung ebenfalls in Ordnung ist. Damit wird die Selektion natürlich unwirksam. Auffällig bei der HD ist, daß es sehr große Rassenunterschiede gibt, und daß große und schwere Rassen stärker betroffen sind als kleine und leichte. Die Ursache wird darin vermutet, daß die Gelenke von ersteren durch ihr Gewicht und schnelles Wachstum weitaus stärker belastet werden. Die normale Entwicklung des Hüftgelenkes, das ja nach der Geburt noch weiter wachsen muß, kann hierdurch bei entsprechender genetischer Disposition beeinträchtigt werden. Über die "richtige" Diagnostik von HD ist viel geschrieben worden, und viele Ansätze zur objektiven und standardisierbaren Auswertung wurden vorgeschlagen. Für die Tierzucht ist die Aufdeckung der genetischen Veranlagung von zentralem Interesse. Daher sollte die Auswertungsmethode auf diesen Aspekt ausgerichtet sein. Über die Zulassung zur Zucht und die Einstufung der HD gibt nachstehende Tabelle Auskunft. HD Beschreibung Zuchtbeurteilung VDH FCI HD - frei zucht- und körfähig HD 0 A 1I2 HD +/- Übergangsform zucht- und körfähig HD 1 B 1I2 HD + Leicht zuchtfähig HD 2 C 1I2 HD ++ mittel Zuchtverbot HD 3 D 1I2 HD +++ schwer Zuchtverbot HD 4 E 1I2 HD 0 Untersuchung fehlt nicht zuchtfähig Ellbogengelenksdysplasie (ED) In den letzten Jahren werden bei Hunden als Lahmheitsursache im Bereich der Vordergliedmaßen immer häufiger Erkrankungen des Ellbogenge!enkes diagnostiziert. Es handelt sich meist um chronische degenerative Arthropathien, die in den weitaus meisten Fällen ihre Ursache schon in Erkrankungen des Gelenkes während der Wachstumsphase beim jugendlichen Hund haben. Durch Wachstumsstörungen im Bereich der Gelenkflächen oder in den Wachstumszonen der gelenkbildenden Knochen kommt es zu Inkongruenzen oder / und Instabilitäten, die im weiteren Verlauf, je nach Ausprägungsgrad, zu mehr oder minder erheblichen Arthrosen führen. Zu den Grunderkrankungen, die diese Arthrosen verursachen, zählen: isolierter Processus anconaeus (IPA), fragmentierter (isolierter) Processus coronoideus medialis ulnae (FPC) Osteochondrose des condylus medialis humeri (OCD), Inkonguenz/Stufenbidung und andere Anomalien des Gelenkknorpels. Obwohl medizinisch nicht korrekt, werden diese Erkrankungen unter dem Begriff "Ellbogengelenks Dysplasie ED" zusammengefaßt. Die Mitglieder der IEWG stimmen darin überein, daß die Vererbung eine wesentliche Rolle bei der Entstehung und Ausprägung der ED spielt. Da die Grunderkrankungen häufig zu spät diagnostiziert werden, um sie erfolgreich zu behandeln, bzw. die Behandlungserfolge unbefriedigend sind, wird, ähnlich wie bei der HD, eine züchterische Selektion empfohlen, die auf der Basis von Röntgen-Reihenuntersuchungen erfolgt und das Ziel hat, gesunde Hunde zu züchten. Folgende Voraussetzungen sind zu erfüllen: Die Hunde sollen zum Zeitpunkt der Untersuchung mindestens 15 Monate alt sein. Die Röntgenaufnahmen müssen eine sehr gute technische Qualität haben. Das Aufnahmeformat sollte die Größe 18x24 nicht überschreiten. Streustrahlenraster sind nicht notwendig. Beide Ellbogengelenke sind zu röntgen. Von jedem Gelenk ist mindestens eine seitliche (medio-laterale) Aufnahme in gebeugter Haltung anzufertigen. Dabei soll der Winkel zwischen Humerus und Radius etwa 45 Grad betragen und das Gelenk orthograd abgebildet sein. Die Aufnahmen sind mit den vollständigen Daten des Hundes zu versehen. Das setzt voraus, daß der Hund entsprechend gekennzeichnet ist (z. B. Tätowierung). Die Aufnahmen sollen zentral archiviert und mindestens 10 Jahre aufgehoben werden. Die Untersuchungsergebnisse sollen veröffentlicht werden, damit Züchter und wissenschaftlich interessierte Personen sich informieren können. Ein Zuchtausschluß erfolgt nicht. Da aber immer mehr Züchter bei ihren Paarungen auf Hunde mit gesunden Gelenken bzw. mit geringgradig arthrotisch veränderten Gelenken zurückgreifen, hat sich die Arthrosehäufigkeit schon deutlich verringert. Mit der HD- ist ebenfalls eine ED-Untersuchung erforderlich. EDBeschreibung Arthrose Zuchtbeurteilung ED - = frei frei zucht- u körfähig ED +/- = Übergangsform Übergangsform zucht- u körfähig ED + = leicht Grad 1 = I zucht- u körfähig ED ++ = mittel Grad 2 = II zuchtfähig ED+++ = schwer Grad 3 = III Zuchtverbot ED 0 = Untersuchung fehlt nicht zuchtfähig.


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